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Information
04/30/2016
Die Vernichtung von Reb- und Ackerflächen gefährdet Existenzen

Mit der Vernichtung der landwirtschaftlichen Fläche wird Winzern und Bauern die Existenzgrundlage für Ihre Familienbetriebe und Angestellten entzogen: Bei den Ackerflächen wären sogar Bauern betroffen, denen schon bei dem Gewerbegebiet an der neuen Messe übel mitgespielt wurde.

Dramatisch ist die Situation bei manchen Winzern, die nicht nur große Anteile ihrer wirtschaftlich erforderlichen Fläche sondern auch bestimmte Rebsorten bzw. Bodentypen in ihrem Sortenspiegel verlieren. Wenn dann noch die vielen hier betroffenen Junganlagen (1 ha Rebfläche neu zu bestocken kostet ca. 40.000 Euro) geopfert werden, wird das im Weinbau erforderliche langfristige Generationenmodell zerstört: Es dauert, bis Junganlagen in den Ertrag kommen. Dafür werden sie aber auch weit über 25 Jahre gepflegt, d. h. den kommenden Betriebsnachfolgern wird heute die Basis für ihre Zukunft genommen!

Winzer müssen ein Pflanzrecht einkaufen und Setzlinge je nach Gen-Typ mit 1,5 Jahren Vorlauf bestellen. Diese Investition ist ohne Fläche verloren.

Es sind keine betriebsnahen Ersatzflächen mehr vorhanden: Schließlich lassen sich keine Rebflächen aus dem Hut zaubern, da diese gesetzlich reglementiert sind. Somit sind nun die Preise für bestehende Flächen bei Pacht und Grunderwerb deutlich gestiegen, was auch die Betriebe im Umland spüren. Angebot und Nachfrage regeln den (erhöhten) Preis. Dabei wollte doch die Stadtspitze Spekulationen vermeiden….

Wir schließen uns den Fachleuten an und halten bei Rebflächen die Anwendung des §165 Baugesetzbuch für falsch: Die Stadtspitze will diesen Paragraphen erstmals nutzen, um diese gigantische Rebfläche für den kommerziellen Wohnbau zu opfern. Ein Allgemeinwohl sehen wir darin nicht.

Unser heimisches Kulturgut wird geopfert zugunsten eines Wohntrabanten.

Wir setzen uns aber für den vollständigen Erhalt dieses Terroirs ein!

Das geplante Baugebiet heute:

Nach den Plänen der Stadtverwaltung soll hier ein Baugebiet für bis zu 1250 Wohneinheiten entstehen...

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